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| Hockey:
(Der Club an der Alster) |
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Alster-Coach Joachim Mahn: „Gibt keine leichten Gegner beim Europacup“
Am Mittwochnachmittag sind die Hockeyherren des Club an der Alster am Eu-ropapokal-Veranstaltungsort in Amsterdam angekommen und haben bereits zweimal im Stadion trainiert. Erste Erkenntnis ist, dass Abwehrspieler Stefan Mattern nicht einsatzfähig ist. Der Defensivspezialist und Haupt-Eckenabläufer der Hamburger musste wegen einer langwierigen Oberschenkelverletzung aus dem 18-köpfigen Kader gestrichen werden. Youngster Philipp Greutter rückte dafür ins Team. Die angeschlagenen Tobias Hentschel (Bandscheibenvorfall), Nacho Alborch (Achillessehnenverletzung) und Frank Gemmrig (Ski-Daumen) werden wohl spielen können. Gemmrig war erst am Donnerstagvormittag dem Team hinterher gereist. Er konnte trotz der Sehnenverletzung im rechten Daumen problemlos stoppen und schlagen, wird mit einem Spezial-Tape am Freitag im Eröffnungsspiel gegen den tschechischen Meister Slavia Prag (14 Uhr) spielen können. Dann ist Hentschel noch nicht dabei. Der Band-scheibenvorfall wirkt sich noch auf die Muskulatur in den Beinen aus. Ein Einsatz ist daher für Freitag noch nicht gesichert. Nach einem guten Training am Mittwoch hatte der Nationalspieler am Donnerstag wieder leichte Probleme. Auch die Achillessehnen-Verletzung von Nacho Alborch ist noch nicht ausgestanden. Am Freitag wird der Spanier, der letzten Jahr gemeinsam mit Dr. Michael Green noch für Real Polo Barcelona das Europapokalturnier gewann, noch geschont. Doch Coach Joachim Mahn rechnet damit, den spanischen Nationalspieler am Samstag im zweiten Gruppenspiel gegen den belgischen Titelträger Royal Leopold (wieder 14 Uhr) einset-zen zu können. Mahn bedauerte den Ausfall von Mattern: „Er war schon bei drei Ortho-päden in Hamburg, aber es ist immer noch nicht klar, warum genau die Oberschenkel-muskulatur bei ihm verrückt spielt. Nächste Woche werden wir ihn wohl mal zu Bayern-Arzt Dr. Müller-Wohlfahrt schicken.“ In Amsterdam wird Mattern nun Mahn an der Sei-tenlinie unterstützen. Hinsichtlich der Gruppengegner erwartet der Trainer zwar schon das Schlüsselspiel um den Endspieleinzug am Sonntag (16 Uhr) gegen Gastgeber H&BC Amsterdam, warnt aber davor, die anderen zu unterschätzen: „Wir sind gewarnt durch das Beispiel des britischen Meisters Reading letztes Jahr, der mit einer B-Truppe gegen den österreichi-schen Meister nur Remis gespielt hat und dann am Ende keine Chance mehr auf das Finale hatte. Es gibt hier keine leichten Gegner. Wir müssen jedes Spiel mit voller Kon-zentration und in bester Aufstellung angehen. Nur dann haben wir die Chance, zum vierten Mal in Folge ins Finale einzuziehen.“ Vor allem vor dem zweiten Gegner Royal Leopold aus Belgien hat Mahn Respekt. „Die Belgier haben gerade in der Champions Trophy Qualifikation gezeigt, dass sie auf dem Sprung zur vierten Kraft in Europa sind und England zum Beispiel schon überholt zu haben scheinen. Bei Leopold spielt Dreiviertel der belgischen Nationalmannschaft. Das ist ein ganz eingespieltes Team.“ Im Duell mit den favorisierten Gastgebern vom Hockey und Bandy-Club Amsterdam am Sonntag wird sich dann endgültig entscheiden, ob Alster bei der vierten Teilnahme am Europapokal der Landesmeister – nach den Siegen 2000 und 2002 und dem zweiten Platz 2004 – erneut den Weg ins Endspiel findet. Bei Amsterdam spielt unter anderem der britische Strafeckenspezialist David Mathews, der zu den Top-Torschützen der hol-ländischen 1. Liga gehört.
Der H&BC war im Herbst nicht sonderlich gut in die Saison gestartet, hatte zuletzt durch eine deutliche Steigerung aber doch als Vierter die Play-offs erreicht, die am Wochen-ende nach dem Europacup beginnen. Im vergangenen Jahr hatte Amsterdam auch nur als Vierter die Play-offs erreicht, um dann souverän niederländischer Meister zu werden. Mit Jaap Derk Buma, Jesse Mahieu und Keeper Klaas Veering stehen einige ehemalige und aktuelle holländische Internationale im Kader von Trainer Alejandro Verga. Nähere Informationen im Internet unter: www.europeanhockeycup.com
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 13.05.2005, 16:15 Uhr
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