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(Der Club an der Alster) |
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Club an der Alster – Slavia Prag 6:1 (3:1)
Der Club an der Alster aus Hamburg hat sein Auftaktspiel beim Feldhockey-Europapokal der Landesmeister in Amsterdam glatt mit 6:1 (3:1) gegen den tschechischen Meister Slavia Prag gewonnen. Die Mannschaft von Joachim Mahn zeigte auch ohne den wegen einer Oberschenkel-Verletzung aus dem Kader genommenen Stefan Mattern und den heute noch geschonten spani-schen Nationalspieler Nacho Alborch (Achillessehnenverletzung) eine über-zeugende Vorstellung. „Wir hätten vielleicht noch höher gewinnen müssen, haben in der zweiten Halbzeit so die letzte Konsequenz vermissen lassen“, so das Fazit von Trainer Joachim Mahn. „Insgesamt war das aber schon viel bes-ser als gedacht.“ Am Samstag um 14 Uhr trifft Alster nun im zweiten Gruppenspiel auf den belgischen Ti-telträger Royal Leopold. „Auch da sehe ich Nacho noch nicht im Einsatz. Der muss erstmal schmerzfrei sein. Sonst macht das keinen Sinn“, sagte Mahn. Im Auftaktspiel hatte seine Mannschaft den Gegner von Beginn an im Griff. Philipp Zeller flankte in der zehnten Minute schön in den Kreis. Christoph Bechmann nahm die Kugel direkt und traf zum 1:0 (10.) in den linken oberen Winkel. Es dauerte dann neun weitere Minuten, bevor Max Landshut mit einer direkt verwandelten Strafecke das 2:0 (19.) besorgte. Die Kugel ging in der Mitte durch die Schoner des tschechischen Keepers.
Ein traumhaftes Solo von Bechmann leitete das 3:0 (22.) ein. Er ließ mehrere Abwehr-spieler und auch den Torwart aussteigen und legte dann in die Mitte vor Tor zu Hendrik Lange ab, der nur noch einzuschieben brauchte. Bechmann selbst hätte dann in der 29. Minute bereits für das 4:0 sorgen können. Doch seinen eigentlich gut geschossenen Siebenmeter fischte der Prager Schlussmann mit dem Schläger aus dem bedrohten obe-ren Toreck. Statt dessen sorgte der tschechische Nationalspieler Lukas Lahoda in der 32. Minute für den 3:1-Anschlusstreffer. Er zog vom linken Kreisrand mit der argentini-schen Rückhand ab und ließ Alsters Torhüter Hendrik Sievers keine Abwehrchance.
Doch die Hamburger machten schon direkt nach der Pause alles klar. Max Landshut setzte eine weitere Strafecke halbhoch auf der Schlägerseite zum 4:1 (37.) ins Netz. Dann hatten Benjamin Laatzen und Max Landshut direkt hintereinander Pech. Erst traf Laatzen aus dem Spiel heraus die Latte (55.), dann landete Landshuts nächste Strafe-ckean der selben Stelle (56.). Besser klappte es im Anschluss bei Christoph Bechmann, der einen Nachschuss zum 5:1 (59.) verwertete. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Landshut, der mit einem Flachen Strafeckenschlenzer links unten zum 6:1 (62.) traf.
In guter Form zeigte sich die Strafeckenabwehr der Alsteraner, die bei beiden Versuchen der Prager dem Schützen den Ball abliefen. Bei einem Chancenverhältnis von 15:4-Torschüssen ging der Sieg der Hamburger auch in der Höhe in Ordnung. Tore im Überblick:
1:0 Christoph Bechmann (10.)
2:0 Max Landshut (KE, 19.)
3:0 Hendrik Lange (22.)
3:1 Lukas Lahoda (32.)
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4:1 Max Landshut (KE, 37.)
5:1 Christoph Bechmann (59.)
6:1 Max Landshut (KE, 62.) Strafecken:
Alster 5 (3 Tore) / Prag 2 (kein Tor)
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 13.05.2005, 16:45 Uhr
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