|
|
 |
| Hockey:
(Der Club an der Alster) |
 |
Mühsamer, aber verdienter Arbeitssieg gegen den belgischen Meister - Club an der Alster – Royal Leopold 2:1 (1:0)
Die Herren des Club an der Alster haben am Samstag durch ihren zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel des Europapokals der Landesmeister in Amsterdam schon das Erreichen der Medaillenrunde gesichert. Allerdings war der 2:1-Erfolg gegen den belgischen Titelträger Royal Leopold ein hart erarbeiteter Sieg. Die Gegner stellten – nach der 0:10-Klatsche am Freitag gegen Favorit H&BC Amsterdam, wo sie offensiv mitzuspielen versucht hatten – auf ein ganz defensives System mit klassischem Libero um und standen oft mit zehn, elf Mann im eigenen Viertel drin. Alster spielte jedoch geduldig um den Riegel herum und ließ sich auch vom zwi-schenzeitlichen 1:1 nicht aus der Ruhe bringen. Zwar steht noch das zweite Gruppenspiel des heutigen Tages zwischen Amsterdam und Prag aus, doch schon jetzt scheint klar, dass Alster aufgrund des schlechteren Torver-hältnisses am Sonntag gegen die Gastgeber gewinnen muss, um im vierten Anlauf beim Landesmeister-Cup zum vierten Mal ins Finale einzuziehen. Die Holländer profitierten bei ihrem 10:0 gegen Royal Leopold sicherlich von der viel zu offensiven Ausrichtung des Teams aus Brüssel, nutzten aber auch ihre Chancen effektiver als die Hamburger heute, die sich ähnlich viele Gelegenheiten erspielten, aber fahrlässiger damit umgingen. So war am Ende das 2:1 bei 10:3 Torgelegenheiten aus dem Feld heraus und 7:0 Straf-ecken eine zu magere Ausbeute.
„Wir machen uns das Spiel hier heute selbst sehr schwer“, so Trainer Joachim Mahn. „Wir mussten uns die Ecken und Chancen unglaublich hart erarbeiten und waren hinten zu anfällig, wenn harte Bälle von außen in den Kreis kamen. Ich ärgere mich darüber, dass wir hier heute so viel Kräfte lassen mussten. Morgen wir das der Kracher. Die Ver-anstalter rechnen mit 6.000 bis 8.000 Zuschauern, wenn wir gegen Amsterdam spielen. Da haben wir nichts zu verlieren und werden alles tun, die Holländer so gut es geht zu ärgern.“
Neben dem schon vor dem Turnier verletzungsbedingt gestrichenen Stefan Mattern mussten auch Nacho Alborch (Achillessehne) und Tobias Hentschel (Bandscheibenvor-fall) heute wieder passen. Dadurch spielte Mahn mit nur zwei Auswechselspielern fast durch. Dem hohen Einsatz zollten einige Spieler Tribut, wie etwa Weltmeister Christoph Bechmann, der gegen Ende mit Krämpfen zu kämpfen hatte. Alster musste sich in der ersten Halbzeit an das extrem defensive Spiel der Belgier erst einmal gewöhnen, die zum Teil komplett am eigenen Kreis standen.
Der belgische Keeper hielt die erste Strafecke von Landshut in der 8. Minute. Dann hätte Kapitän Hendrik Lange die Führung eigentlich machen müssen, als er frei im Kreis ar-gentinisch mit der Rückhand zum Schuss kam, aber gleich um drei Meter rechts am Tor vorbeischoss (20.). Vier Minuten später setzte Landshut die zweite Strafecke daneben. Als die Brüsseler das erste Mal gefährlich zum Konter ansetzten, nutzte Alster die plötz-lich entstandenen Räume effektiv. Der Ex-Berliner Bastian Timm bekam die Kugel von Christoph Bechmann herrlich aufgelegt und tunnelte den herausstürzenden Keeper zum 1:0 (28.).
Alster hätte dann nach der Pause schnell alles klar machen können. Max Landshut setz-te die dritte Strafecke jedoch knapp über das Tor (39.) und Bechmann drosch die Kugel frei vom Schusskreisrand unplatziert auf die Schienen des Keepers (40.). So kam es wie es in solchen Situation oft kommt: Eine lange Ecke der Belgier wurde hart von rechts in den Kreis geschlagen. Stürmer Alexandre de Chaffoy war einen Schritt schneller am Ball als Junioren-Nationalspieler Oscar Deecke und schob die Kugel an Torwart Heiko Milz vorbei zum 1:1 (44.) ins Alster-Tor.
Es folgte eine ganze Serie von Strafecken der Hamburger, die Landshut erst vorbei-schoss, dann hielt der Keeper der Belgier großartig. Schließlich wurde Bechmann im Kreis gefoult. Die sechste Ecke setzte Max Landshut dann endlich zum verdienten 2:1 halbhoch auf Schlägerseite des Keepers ins Netz (57.). Doch Brüssel gab sich noch nicht geschlagen. In der 58. Minute verpasste ein Stürmer völlig freistehend am langen Pfosten einen Freischlag, der durch die gesamte Alster-Abwehr durchging. Hier hätte auch Milz keine Chance mehr gehabt. Und in der 61. Minute sauste ein Schuss noch einmal um Zentimeter am Gehäuse des Hamburger Keepers vorbei.
Bastian Timm hätte in der 63. Minute alles klar machen können, doch eine argentinische Rückhand von ihm ging knapp über das belgische Tor. Doch es blieb auch so beim Sieg Alsters, denn in der Schlussphase schwächte sich Royal Leopold selbst. Ein Angreifer der Belgier musste nach einem Foul auf die Strafbank, so dass die Brüsseler in Unter-zahl keine wirkliche Schlussoffensive mehr starten konnten. Tore im Überblick:
1:0 Bastian Timm (28.)
-----------------------
1:1 Alexandre de Chaffoy (44.)
2:1 Max Landshut (KE, 57.) Strafecken:
Alster 7 (1 Tore) / Royal Leopold 0
TOP-Artikel! Diese Nachricht wurde bereits 815 mal abgerufen!
|
|
 |
|
Original-Pressemitteilung
|
Artikel
vom 17.05.2005, 13:28 Uhr
|
 |
 |
|
|
|
|
|
|
| |
Das
Freestyle24-Prinzip |
 |
 |
 |
| - |
Nachrichten
und Vereinsinfos aus über
100 Städten Deutschlands |
 |
 |
| - |
Präsentiert
euren Verein kostenlos im Internet und veröffentlicht
selbst News, |
Termine
und Bilder - hier
anmelden! |
 |
| - |
5492
Vereine nutzen schon unseren Service und gewinnen neue
Mitglieder damit - Beispiele
hier! |
 |
| - |
496522
Besucher informierten sich in den letzten 30 Tagen
bei Freestyle24 |
|
 |
 |
|
 |
 |
| |
Das
Aktuelle Zitat |
 |
|
 |
 |
 |
Lothar Matthäus Man darf den Sand nicht in den Kopf stecken.
|
 |
 |
|
 |
|
 |
|