Die Vereinssportseiten für Hamburg [weitere Städte]
Als Startseite festlegenZu Favoriten hinzufügen
Suchen:
Top-Sportarten
Home
American Football
Basketball
Boxen
Fußball
Handball
Hockey
Inline Hockey
Schwimmen
Tennis
Tischtennis
Extrarubriken
Trendsport
Fitness
Sport & Medizin
Prävention
Lokalsportarten
Ballsport
Kampfsport
Kugelsport
Leichtathletik
Luftsport
Reitsport
Tanzsport
Turnen
Wassersport
Wintersport
Weitere
Infos & Service
Vereinsanmeldung
Redaktionszugang
Newsletter
Gewinnspiel
Nachrichtenticker
Banner
Welt-der-Decken.de - Hochwertige Bettdecken, Bettwäsche und mehr!
Hockey: (Der Club an der Alster)
Nach fragwürdigen Entscheidungen gegen den Gastgeber verloren : Club a.d. Alster – H&BC Amsterdam 4:5 (1:1)

Die Hockeyherren des Club an der Alster haben am Pfingstsonntag im letzten Gruppenspiel des Europapokals der Landesmeister in Amsterdam gegen den Gastgeber und Mitfavoriten H&BC Amsterdam knapp den Einzug ins Finale verpasst. Durch die 4:5-Niederlage gegen den niederländischen Meister beleg-ten die Hamburger im Endklassement ihrer Gruppe Platz zwei und treffen am Pfingstmontag nun im Spiel um Bronze auf den spanischen Champion Atletic Terrassa. Vor der beeindruckenden Kulisse von knapp 8.000 Zuschauern lie-ferte das ersatzgeschwächte Team von Trainer Joachim Mahn den Hausherren aber einen erstklassigen Kampf. Mehrfach stand das Spiel auf der Kippe. Aller-dings gelang es in der zweiten Hälfte nie, einmal selbst in Führung zu gehen, was vielleicht dann einen anderen Ausgang zur Folge gehabt hätte.
„Das war ein Mega-Match meiner Mannschaft“, sagte der doch sehr enttäuschte Trainer Joachim Mahn nach dem Spiel. „Das dumme ist, dass da doch heute viel mehr drin war. Hier waren wir das bessere Team, nicht die Holländer in ihrem eigenen Stadion. Wir sind nur in der Anfangsphase zu großzügig mit unseren Chancen umgegangen und kassieren ein, zwei dumme Tore und ein Tor nach einer krassen Fehlentscheidung. Dennoch hat die Mannschaft eine riesen Moral hier gezeigt, denn sie hat einen 1:3-Rückstand und auch den 3:4-Rückstand immer wieder ausgeglichen.“ Im Nachhinein stellten die Ham-burger zudem nach Ansicht ihrer eigenen Video-Aufnahmen fest, dass der Siebenmeter-treffer der Holländer zum 4:3 gar nicht im Tor war, sondern nur am Pfosten. Das hatte Keeper Heiko Milz auch sofort angemerkt, doch die Schiedsrichter hatten den Ball drin gesehen. Alster begann vor der großen Kulisse in Amsterdam selbstbewusst. Christoph Bechmann konnte von der H&BC-Abwehr in der zweiten Minute gerade noch gestoppt werden, als er in den Schusskreis eingedrungen war. In der neunten Minute passierte dann das, was Alster eigentlich vermeiden wollte. Ein Ballverlust im Mittelpunkt führte zum Konter der Hausherren. Ein Angreifer lief auf Torwart Hendrik Sievers zu und legte kurz vor ihm quer zu Roderik Huber, der zum 0:1 nur einzuschieben brauchte. Pech dann für Alster, als Bechmann in der 13. Minute nach einem Gemmrig-Freischlag per Stecher nur die Latte traf. Es ging hin und her. Amsterdam schoss in der 15. Minute knapp vorbei. Dann drang Hendrik Lange von rechts in den Kreis ein, wollte nach einer „Hundekurve“ vor dem Keeper zurücklegen, doch der lenkte sich die Kugel selbst zum 1:1 (18.) ins Tor. In der 25. Minute hatte Alster dann gleich zwei Versuche per Strafecke, die aber beide nicht genutzt wurden. Schrecksekunde dann in der 28. Minute als Nationalspieler Philipp Zel-ler umknickte. Der Ex-Münchner konnte zwar nach kurzer Zeit getapt weiterspielen, hatte aber eine so große Schwellung am Knöchel, dass er nur gehandicapt lief. Bei den H&BC-Chancen machte Alster vor der Pause noch alles richtig. So lief Max Landshut die erste Strafecke der Hausherren in der 29. Minute sicher ab. Auf der ande-ren Seite schoss Oliver Hentschel (30.) knapp vorbei. Und dann flog sein Bruder Tobias Hentschel, der sich heute trotz Bandscheibenvorfalls mit Schmerzen tapfer durchbiss, noch einmal knapp an einer Hereingabe (34.) vorbei. Alster hatte das Spiel in dieser Phase sicher im Griff, hätte aber zur Pause 2:1 oder sogar 3:1 führen müssen. So waren die Holländer auch nach der Pause voll im Spiel drin, schossen zwar in der 37. Minute einmal knapp über das Tor, konnten aber kurz darauf etwas glücklich wieder in Führung gehen. Eine Strafecke war eigentlich schon abgewehrt, kam dann aber als Querschläger noch einmal zu Nationalspieler Robin de Vries zurück, der zum 1:2 (39.) vollenden konnte. Erste richtige Verärgerung über die Schiedsrichter aus Spanien und Portugal kam dann in der 44. Minute bei Alster auf. U21-Nationalspieler Oscar Deecke spielte einem Gegenspieler im Mittelfeld an den Fuß. Doch der Pfiff der Unparteiischen fiel für Amsterdam aus. Während Alster reklamierte, nutzte der H&BC die Chance zum Konter. Zwar hielt Hend-rik Sievers den ersten Schuss noch, doch erneut Roderik Huber kam im Nachschuss zum 1:3 (44.). „Ich will Oscar da keinen Vorwurf machen, aber wenn er ein Jahr älter ist, dann blockiert er nach solch einer Fehlentscheidung erst einmal die Kugel, statt sie so-fort freizugeben“, sagte Mahn später. Alster, das einen Sieg für den Finaleinzug brauch-te, ließ sich aber nicht entmutigen. Nach drei vergebenen, bzw. gehaltenen Strafecken (49./54./55.), versenkte Max Landshut die nächste dann ebenfalls noch in der 55. Minute flach zum 2:3. Alster machte nun mehr auf, so dass auch Amsterdam noch zu einigen Konterchancen kam, wie in der 56. Minute. Doch der Ausgleich fiel verdient für Alster in der 59. Minute, als Benjamin Laatzen bei einem Gewühl im H&BC-Schusskreis am besten reagierte und zum 3:3 traf. Alsters Spieler wussten, dass sie gewinnen mussten, daher drückte die Mannschaft weiter und hatte etliche Kreisszenen. Nachdem die Hausherren in der 59. Minute noch einmal über das Tor geschossen hatten, konnte sich Sievers nach einem Konter gegen einen holländischen Angreifer nur durch ein Foul helfen. Der fällige Sie-benmeter wurde dann zum Streitfall. Mahn wechselte „Siebenmetertöter“ Heiko Milz für den Strafstoß für Sievers ein. Der Bri-te Ben Hawes setzte den Ball mit großer Wucht in die obere rechte Torecke. Obwohl ein lautes Geräusch zu hören war, gab der spanische Unparteiische ein Tor. Milz redete wü-tend auf den Unparteiischen ein, musste dann aber wieder für Sievers runter. „Ich bin seit 20 Jahren Torwart. Von dem Geräusch eines Pfostentreffers werde ich noch im Tief-schlaf wach“, konnte Milz seinen Ärger auch lange nach Spielschluss nicht schlucken. „Die hinteren Torstreben sind hier in Holland mit Schaumgummi verkleidet, die können gar nicht solch ein Geräusch machen.“ Alster wollte aus dem Vorfall keinen Protestgrund machen, zeigte aber dem Umpires-Manager des Turniers später noch das Videomateri-al, das die Fehlentscheidung dokumentierte. „Der spanische Referee hat am Samstag schon so eindeutig gegen uns gepfiffen“, so Trainer Mahn. „Das wollten wir einfach nicht auf uns sitzen lassen.“ Alster machte trotz des erneuten Rückstand weiter Druck. Amsterdam konterte und ver-stoppte in der 62. Minute einen Ball im Kreis, in der 66. rettete Sievers mit einer Glanztat. Zwei Minuten vor dem Ende hielt Amsterdams Keeper Veering eine Landshut-Strafecke, doch der humpelnde Philipp Zeller stand goldrichtig für das 4:4 im Nachschuss – das eigentlich ja das 4:3 für Alster und damit die Fahrkarte für das Finale hätte sein können. Nach einem Gerangel in der 69. Minute schickten die Unparteiischen dann noch einmal Oliver Hentschel auf die Strafbank. In Unterzahl kassierte Alster in der 70. Minute die dritte Strafecke, die bei bereits abgelaufener Uhr noch ausgeführt werden musste. Ben Hawes konnte so flach das zu diesem Zeitpunkt aber schon bedeutungslose 4:5 erzie-len. „Schade, dass wir nach solch einem tollen Spiel hier mit einem ganz bitteren Beige-schmack nur um Platz drei Spielen können“, sagte Mahn. „Leider wird am Montag neben Stefan Mattern und Nacho Alborch, die ja schon die ganze Zeit fehlen, auch noch Philipp Zeller nicht spielen können. Wir müssen mal schauen, wofür die Substanz gegen Atletic Terrassa dann noch reicht.“
Tore im Überblick: 0:1 Roderik Huber (9.) 1:1 Hendrik Lange (18.) ----------------------- 1:2 Robin de Vries (KE, 39.) 1:3 Roderik Huber (44.) 2:3 Max Landshut (KE, 55.) 3:3 Benjamin Laatzen (59.) 3:4 Ben Hawes (7m, 60.) 4:4 Philipp Zeller (KE, 68.) 4:5 Ben Hawes (KE, 70.)
Strafecken: Alster 8 (2 Tore) / Amsterdam 4 (2 Tore)
Siebenmeter: Alster - / Amsterdam 1 (Hawes verwandelte, 60.)
Gelbe Karten Alster 1 (Oliver Hentschel, 69.) / Amsterdam –


TOP-Artikel! Diese Nachricht wurde bereits 900 mal abgerufen!
Original-Pressemitteilung
Artikel vom 17.05.2005, 13:47 Uhr
  Das Freestyle24-Prinzip
- Nachrichten und Vereinsinfos aus über 100 Städten Deutschlands
- Präsentiert euren Verein kostenlos im Internet und veröffentlicht selbst News,
Termine und Bilder - hier anmelden!
- 5492 Vereine nutzen schon unseren Service und gewinnen neue Mitglieder damit - Beispiele hier!
- 496522 Besucher informierten sich in den letzten 30 Tagen bei Freestyle24
  Newsletter
E-Mail:
  Verwandte Artikel
- 25.06. (Der Club an der Alster)
Damen: Club an der Alster – Eintracht Frankfurt 4:0 (0:0)
- 10.06. (Der Club an der Alster)
Damen: Berliner HC - Alster 3:1 (1:0)
- 20.06. (Der Club an der Alster)
Damen: Alster – Klipper 3:1 (0:0) - Alster überraschend doch im deutschen Halbfinale, weil Eintracht Braunschweig gegen den Münchner SC mit 1:4 verlor
- 20.06. (Der Club an der Alster)
Herren: Dürkheim – Alster 3:9 (0:2) - Alster schießt sich für Endrunde warm / Max Landshut Torschützenkönig
- 09.06. (Der Club an der Alster)
Herren: Club an der Alster – Stuttgarter Kickers
- 09.06. (Der Club an der Alster)
Damen: Eintracht Braunschweig – Club an der Alster - Sonntag, 12. Juni, 12.00 Uhr (in Braunschweig)
- 09.06. (Der Club an der Alster)
Herren: Club an der Alster – Münchner SC - Samstag, 11. Juni, 17.00 Uhr (Am Pfeilshof 16)
- 09.06. (Der Club an der Alster)
Damen: Club an der Alster – Berliner HC
  Gewinnspiel
Welches Trikot streift sich der führende Fahrer der Bergwertung der Tour de France über?
Das gelbe Trikot
Das grüne Trikot
Das schwarze Trikot
Das gepunktete Trikot
  Das Aktuelle Zitat
Otto Rehhagel
Was soll man schon erwarten? Der hat früher immer Dynamo Ost-Berlin zum Titel gepfiffen.
     
 
Impressum

© Freestyle24 1998-2009