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| Hockey:
(Großflottbeker THGC) |
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Herren: Großflottbeker THGC – SW Neuss 0:3 (0:3)
Neuss hat seinen Chancen auf die erstmalige Teilnahme an einer DM-Endrunde im Feldhockey gewahrt. Der souveräne 3:0-Auswärtssieg im Nachholspiel beim Großf-lottbeker THGC lässt Neuss kommenden Samstag die Chance, im direkten Duell mit dem Endrundenkandidaten Gladbacher HTC den Sprung unter die besten Vier zu schaffen. Eine Woche nach der wegen Gewitter abgebrochenen ersten Partie konnte der als Absteiger schon einige Zeit feststehende Großflottbeker THGC zumindest über weite Strecken noch gegenhalten. Aber die Leistung der Hamburger Gastgeber war ein Spiegelbild der Saison. Der spielerisch durchaus gefällige Auftritt wurde nicht in Zählbares umgewandelt, weil dem Team seit dem Weggang von Alexander Wolff (für ein Jahr in Australien) vor allem ein treffsicherer Strafeckenschütze fehlt. Alleine in der ersten Halbzeit vergab Flottbek vier Ecken. Ganz anders die Neusser: Die können sich vor allem auf die Trefferkünste von Sebastian Draguhn verlassen. Der Schwarz-Weiß-Torjäger verwandelte schon in der 14. Minute eine Strafecke, wobei der Weltmeister Glück hatte, dass sein flach gezogener Schlenzball von einem Hamburger Herausläufer unhaltbar für Torhüter Jimmi Lewis abgefälscht wurde. Eine Vorentscheidung bedeutete kurz vor der Halbzeitpause das 2:0, als Uli Klaus bei einem Frei-schlag richtig spekulierte. Der Neusser hatte sich Richtung langer Torpfosten geschlichen, und tatsächlich passierte der hart geschlagene Ball Freund und Feind, ehe er zu Klaus fand, der ihn aus kurzer Distanz über die Torlinie blocken konnte.
Die mit Spielertrainer Russell Garcia (zwei Wochen nach seinem mit 14 Stichen genähten Platzwunde am Kopf) angetretenen Gastgeber konnten auch in der zweiten Halbzeit zu Be-ginn noch gut dagegenhalten. Aber gegen die aufmerksame Neusser Abwehr war einfach kein Mittel zu finden. Die Westdeutschen verteidigten geschickt ihren Vorsprung und hatten bei ein paar Kontern eher den dritten Treffer auf dem Schläger als Flottbek den Anschluss-treffer. Nachdem Sebastian Draguhn bei Konterangriffen noch zweimal gescheitert war (50./58.), glückte dem Gast in der vorletzten Minute schließlich das 3:0. Nach einem muster-gültigen Schnellangriff über Draguhn und Klaus wurde Philipp Weide bedient, der aus kurzer Distanz nur noch ins leere Tor abschließen musste. „Das war eine konzentrierte Leistung. Wir haben das Spiel sicher im Griff gehabt und nichts anbrennen lasen“, freute sich der Neusser Trainer Carsten Fischbach über diesen notwendigen Sieg, der Neuss die Chance auf das „Endspiel“ am kommenden Samstag gegen Nachbar Gladbach ermöglichte. Tore im Überblick:
0:1 Sebastian Draguhn (KE, 14.)
0:2 Uli Klaus (31.)
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0:3 Phillip Weide (69.) Strafecken:
Großflottbek 6 (kein Tor) / Neuss 4 (1 Tor) Zuschauer: 150 Schiedsrichter:
Brieschke/Breß
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 25.06.2007, 12:58 Uhr
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