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(HSV Handball) |
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HSV Handball feiert Heimerfolg gegen Frisch Auf!
In der TOYOTA Handball-Bundesliga kommt der HSV Handball gegen Frisch Auf! Göppingen zu einem ungefährdeten 30:23 (16:12)-Sieg. Vor 9.043 Zuschauern in der Color Line Arena bestimmten die Hamburger das Spielgeschehen von Beginn an. Den Fünf-Tore-Vorsprung, der beinahe über die gesamte erste Hälfte Bestand hatte, konnten die Gäste zum Pausenpfiff auf vier Treffer verkürzen. Auch in der zweiten Hälfte war HSV-Keeper Johannes Bitter mit insgesamt 21 Paraden ein sicherer Rückhalt seines Teams, das am Ende verdient gewann. Mit jeweils sieben Treffern waren Marcin Lijewski und Hans Lindberg die besten Hamburger Werfer. Der dänische Rechtsaußen verwandelte sechs Siebenmeter. Göppingens Dragos Oprea avancierte mit acht Toren zum erfolgreichsten Akteur der Partie. Johannes Bitter hält überragend In der mit 9.043 Zuschauern gut gefüllten Color Line Arena präsentierte sich der HSV Handball im Spiel gegen Frisch Auf! Göppingen von Beginn an konzentriert. Gegen die stark in die Saison gestarteten Baden-Württemberger setzte HSV-Trainer Martin Schwalb auf eine stabile Defensive. Aus der Abwehr spielten die Hamburger flüssig und schnell nach vorn und nutzen ihre Torchancen. Nach dem zwischenzeitlichen 2:2 (3. Minute) zogen die Hamburger auf 6:2 davon (7.). In der 12. Minute hieß es nach einem Treffer von Kapitän Guillaume Gille bereits 9:4 für die Gastgeber. Stefan Schröder gefiel nach seiner überstandenen Grippe wieder auf Rechtsaußen und traf in der ersten Hälfte zweimal. Hans Lindberg kam lediglich für die Siebenmeter auf das Feld. Im ersten Durchgang verwandelte der Däne fünf von sechs Strafwürfen. Nachdem Marcin Lijewski das 13:8 erzielt hatte (18.), verkürzten die Gäste durch drei Treffer, darunter zwei von Dragos Oprea verwandelte Siebenmeter, auf 13:11 (22.). Herausragend präsentierte sich HSV-Keeper Johannes Bitter. Der Nationaltorwart zeigte in der ersten Hälfte 14 Paraden, darunter drei abgewehrte Strafwürfe. Mit 16:12 für die Hausherren ging es in die Pause. Hans Lindberg war mit seinen fünf Treffern von der Strafwurflinie erfolgreichster Torschütze im ersten Spielabschnitt. HSV sichert souveränen Sieg Die Hamburger kamen mit Vollgas aus der Kabine. Durch Treffer von Stefan Schröder (31.), Marcin Lijewski (32.), Torsten Jansen und Krzysztof Lijewski (33.) bauten sie ihren Vorsprung auf 20:12 aus. Schnelle Abschlüsse sorgten dafür, dass die Gastgeber die souveräne Acht-Tore-Führung beinahe über die gesamte Dauer des Spiels verteidigen konnten. In der Schlussphase verkürzten die Gäste ihren Rückstand zwar zwischenzeitlich auf sechs Treffer (26:20, 52.), doch die Hamburger behielten die Oberhand und setzten sich durch einen Doppelschlag von Hans Lindberg erneut ab (54.). Arne Niemeyer erzielte wenige Sekunden vor dem Schlusssignal den 30:23-Endstand. Johannes Bitter hielt auch im zweiten Spielabschnitt glänzend. Insgesamt verbuchte der Keeper 21 Paraden. Marcin Lijewski und Hans Lindberg waren mit jeweils sieben Treffern erfolgreichste Hamburger der Partie. Ganze sechs Tore erzielte der Däne von der Strafwurflinie. Bester Werfer des Spiels war Göppingens Dragos Oprea, der acht Tore erzielte, darunter ebenfalls sechs Siebenmeter. HSV Hamburg: Bitter (21/3 Paraden, 1.-59.); Sandström (59.-60.);
Lindberg 7/6, M. Lijewski 7, Lackovic 5, Schröder 3, K. Lijewski 2, Jansen 2, Grimm 1, G. Gille 1, Grundsten 1, Niemeyer 1, Flohr, Schult n.e., Torgovanov n.e. Frisch Auf Göppingen: Tahirovic (10/1 P., 1.-14., 21.-46.); Weiner (6 P., 14.-21., 46.-); Oprea 8/6, Kneule 3, Schöne 3, Späth 2, Anusic 2, Jurca 2, Horak 2, Garcia 1, Schweikardt, Thiede, Häfner n.e. Siebenmeter: 6/7 – 6/9 (Tahirovic pariert gegen Lindberg – Bitter hält gegen Schöne, Bitter pariert gegen Oprea, Bitter bleibt Sieger gegen Schweikardt) Strafminuten: 3 – 4 (M. Lijewski 2x, Jansen – Anusic 2x, Jurca, Oprea)
Spielfilm: 0:1 (1.), 1:2 (3.), 3:2 (4.), 7:2 (8.), 10:5 (14.), 13:8 (18.), 13:11 (22.), 16:11 (27.), 16:12 (30.) – 17:12 (31.), 20:12 (33.), 20:13 (34.), 22:15 (38.), 22:16 (39.), 23:16 (41.), 24:17 (45.), 26:17 (49.), 26:20 (52.), 28:20 (54.), 29:21 (57.), 29:23 (60.), 30:23 (60.) Stimmen zum Spiel: Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Die Aufgabe heute war, in der Abwehr stabil zu sein. Frisch Auf hat in dieser Saison im Angriff sehr überzeugt. Wir wollten agieren und deren Möglichkeiten unterbinden. Das haben wir über 60 Minuten gut gemacht. Die Vorwärtsbewegung hat mir ein Stück besser gefallen. Es war klar, dass es auch im Angriff schwer werden würde, denn Frisch Auf hatte die beste Abwehr der Liga. Wir haben unsere Aufgabe gut gelöst und verdient gewonnen. Wir freuen uns, dass wir einen guten Gegner wie Göppingen geschlagen haben. Martin Schwalb zum DHB-Pokallos ASV Hamm: „Wir haben uns das Spiel vielleicht verdient. Wir werden den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hamm hat Magdeburg in der letzten Runde deutlich geschlagen und gezeigt, dass sie eine tolle Qualität haben. Wir haben ein Heimspiel und wollen das natürlich gewinnen, um in die Runde der letzten Acht einzuziehen.“ Velimir Petkovic (Trainer Frisch Auf Göppingen): „Es war ein hochverdienter Sieg des HSV. Hamburg hat besser gespielt. Wir sind nicht in die Deckung gekommen. Unser Rückraum hatte Probleme mit der kompakten Deckung des HSV. Während des Spiels habe ich mich lange aufgeregt. Am Ende haben die Hamburger verdient gewonnen.“ Stefan Schröder (Rechtsaußen HSV Hamburg): „Ich bin zufrieden und auch kaputt. Wir haben den Sieg auch in der Höhe verdient. Jetzt geht es weiter.“ Johannes Bitter (Torhüter HSV Hamburg): „Ich bin unheimlich erleichtert. Der Druck ist jetzt etwas weg. Wir haben eine kleine Serie gestartet. Der Sieg war vor der Länderspielpause wichtig. Jetzt können sich die Angeschlagenen etwas erholen.“ Notizen zum Spiel: - Bertrand Gille musste pausieren. Der Kreisläufer war am Freitag beim Training umgeknickt. - Oleg Velyky war zu Gast in der Color Line Arena. Die HSV-Fans feierten den Rekonvaleszenten mit einem riesigem Applaus und Sprechchören. - Hans Lindbergs erster Treffer zum 1:1 in der 3. Minute per Siebenmeter war das 200. TOYOTA HBL-Tor des Dänen. - Im Super-Fan-Spiel trafen die Hamburgerin Svenja Bunke und Detlev Kühnapfel aus Geesthacht aufeinander. Nach der ersten Runde mit „Tor-Stopp-“ und „Bällchen-Spiel“ führte Svenja im Duell der Fans aus U11 mit 2:0. Beim Torwandwerfen punktete Detlev, so dass eine Stichfrage das Duell entscheiden musste. Detlev antwortete auf die Frage, welcher Brasilianer aus Göppingen zum HSV gewechselt war (Antwort Bruno Souza), minimal schneller und sicherte sich somit den Einzug in die nächste Runde. Ergebnisse aus der TOYOTA Handball-Bundesliga: TUSEM Essen – GWD Minden 27:26 (13:12) SC Magdeburg – SG Flensburg-Handewitt 33:26 (16:13) Füchse Berlin – TBV Lemgo 27:35 (12:17) Rhein-Neckar Löwen – VfL Gummersbach 27:29 (13:15) TSV Dormagen – HBW Balingen-Weilstetten 27:24 (16:15) TV Grosswallstadt – HSG Nordhorn 23:30 (12:14) Stralsunder HV – THW Kiel 22:43 (8:20)
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 27.10.2008, 09:06 Uhr
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