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Handball: (HSV Handball)
 
Magnus Andersson im Interview

Vor dem EHF Champions League-Topspiel zwischen dem HSV Handball und dem FCK Handbold am Mittwoch, 5. November, um 19.00 Uhr sprach der HSV Handball mit Kopenhagens Trainer Magnus Andersson.
HSV Handball: Der FCK ist Debütant in der Champions League – wie fühlt es sich in der Königsklasse an?
Magnus Andersson: Wir haben viele erfahrene Spieler, die international schon gespielt haben. Dadurch ist es für die meisten nicht so neu. Allerdings wird bei uns im Verein erst seit 2002 Handball gespielt. Deswegen ist es für uns ein Jahr, in dem wir etwas lernen und Erfahrungen sammeln wollen.
HSV: In der letzten Saison seid ihr nur knapp im EHF-Cup-Finale gescheitert. Welches Ziel habt ihr in dieser Saison?
Andersson: Letztes Jahr lief es für uns sehr gut. Leider haben wir das Finale verloren. Aber wir haben gezeigt, dass wir von den besten Mannschaften nicht soweit weg sind. Jetzt ist es ganz anders. Wir sind nicht gut in die Saison gestartet. Die anderen Teams in Dänemark sind stärker geworden. Und gegen den Meister gibt jeder noch einmal ein bisschen mehr. Wir spüren jetzt die Doppelbelastung durch den internationalen Wettbewerb. Außerdem hatten wir eine schlechte Vorbereitung, weil viele Spieler verletzt oder bei den Olympischen Spielen waren. Dadurch sind die Neuzugänge noch nicht so gut integriert. Wenn nächstes Jahr im April/Mai unsere Playoffs ausgetragen werden, wollen wir unseren besten Handball zeigen.
HSV: Nach den Hinrunde in der 1. Gruppenphase steht ihr in der CL-Gruppe D auf dem zweiten Platz. Könnt ihr schon für die Hauptrunde planen?
Andersson: Wir probieren natürlich, jedes Spiel zu gewinnen. Wir wissen, dass das in Hamburg schwer werden wird. Gegen den HSV haben wir im Hinspiel bestimmt nicht unsere beste Leistung gezeigt. Der Fokus wird für uns mehr auf die Partien gegen Roter Stern Belgrad und Tatran Presov liegen. Wenn wir die Spiele gewinnen, können wir auch für die nächste Runde planen. In Hamburg fehlen uns vermutlich zu viele Spieler, um mehr zu wollen, als einfach ein gutes Spiel zu zeigen.
HSV: Sie sprechen Verletzungsprobleme an. Können sie schon sagen, welche Spieler gegen den HSV ausfallen werden?
Andersson: Beim letzten Spiel in der dänischen Liga hatte ich neun Spieler zur Verfügung. Ich hoffe, dass das am Mittwoch besser sein wird. Martin Boquist hat sich im Spiel gegen Tatran Presov den Arm gebrochen. Er ist ein wichtiger Spieler, der uns jetzt einige Zeit fehlen wird. Pelle Linders hat noch Probleme mit seinem Fuß, aber ich hoffe, dass er zurück kommt. Arnor Atlasson ist angeschlagen. Und Fredrik Lindahl muss an der Schulter operiert werden.
HSV: Was erwarten sie von der Partie beim HSV?
Andersson: Ich habe mir gerade das Video vom Hinspiel noch einmal angesehen. Da haben wir anfangs in der Abwehr gut gestanden. Aber dann reichte die Kraft gegen die guten Hamburger Spieler nicht aus. Wir werden aus diesem Match viel lernen können. Es wird ein ganz schweres Spiel für uns. Wir werden rausgehen und kämpfen. Und wir wollen Spaß haben.
HSV: Sie haben selbst in Deutschland gespielt. Welche Erinnerungen haben sie an ihre Zeit hier?
Andersson: Ich erinnere mich besonders an die tolle Atmosphäre. Für mich ist die Handball-Bundesliga die beste Liga der Welt. Es sind immer viele Leute in den Hallen. Und die Mannschaften spielen mit viel mehr Kraft als in Dänemark. Ich versuche immer, in der Vorbereitung in Deutschland zu spielen, denn man kann von den deutschen Mannschaften viel lernen.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 03.11.2008, 08:21 Uhr
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