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Handball: (HSV Handball)
 
Ins Spiel um den Final Four-Einzug mit gemeinsamer Vergangenheit

HSV Handball tritt erstmals zum Pflichtspiel beim VfL Bad Schwartau an

‚Zurück in die Zukunft‘ heißt es am Sonnabend, 6. Februar, für den HSV Handball: Im Viertelfinale des DHB-Pokal tritt die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb beim VfL Bad Schwartau an und kehrt somit zu seinen sportlichen Wurzeln zurück. 1999 übernahm eine Spielgemeinschaft zwischen dem VfL und dem HSV Lübeck die Bad Schwartauer Bundesligalizenz. Als sich diese SG 2002 auflöste, zog der HSV nach Hamburg um. Das Pokal-Duell in der Hansehalle Lübeck lautet nun Tabellenfünfter der Zweiten Liga Nord gegen den Ersten der TOYOTA Handball-Bundesliga. Es ist das erste Pflichtspiel, das beide Vereine gegeneinander bestreiten. Dabei bestehen zahlreiche weitere Verbindungen als die gemeinsame Vergangenheit.

Für Hamburg und Bad Schwartau aktiv: Spieler und Fans

Über 550 HSV-Pflichtspiele stehen im aktuellen Team des VfL Bad Schwartau zu Buche. Von Spielertrainer Thomas Knorr (192 Partien/327 Treffer) über Torhüter Tobias Mahncke (7/-) bis zum Rückraumshooter Jan Schult (33/56) waren drei Akteure der Gastgeber auch in Hamburg aktiv. VfL-Betreuer Winnie Seng ist sogar Ehrenmitglied des HSV, hat die Mannschaft zwischen 2002 und 2009 zu 321 Pflichtspielen begleitet und sitzt am Sonnabend auf der Bad Schwartauer Bank. Ein weiterer Betreuer der Schleswig-Holsteiner, Henning Schlichte, ist parallel zu seiner Aufgabe beim VfL als Schiedsrichterbetreuer beim HSV aktiv. Auch bei manchem Fan werden am Sonnabend zwei Herzen in der Brust schlagen: Der HSV-Fanclub Blau-Weiß kommt aus Lübeck, Bad Schwartau und Umgebung. Seine Mitglieder halten auch mit dem Zweitligisten. In der mit 2.632 Zuschauern restlos ausverkauften Hansehalle läuft zudem ein Spieler auf, den die Fans in der laufenden Saison in beiden Trikots kennen

Marcel Schliedermann läuft mit dem HSV gegen seine VfL-Teamkollegen auf

Der 19-Jährige Marcel Schliedermann spielt sowohl für den HSV Handball, als auch mit seinem Zweifachspielrecht für den VfL Bad Schwartau, erzielte in zwölf Spielen der aktuellen Zweitliga-Spielzeit 30 Treffer. Im DHB-Pokal-Viertelfinale wird er das Hamburger Trikot mit der Nummer 27 tragen. Darüber hinaus muss VfL-Coach Knorr auf keinen seiner Akteure verzichten. „Alle sind fit und freuen sich auf das Spiel. Wir wollen in erster Linie Spaß haben, das Pokalviertelfinale und die ausverkaufte Halle genießen“, so der Sportliche Leiter des VfL, Michael Friedrich, „die letzten Runden waren schon der Hammer, und das Spiel gegen den HSV wird das sicherlich noch einmal toppen.“ Der VfL Bad Schwartau qualifizierte sich durch Siege gegen den SC Magdeburg II (1. Runde, 28:21), den TSV Altenholz (2. Runde, 37:31), TBV Lemgo (3. Runde, 29:28) sowie TUSEM Essen (Achtelfinale, 35:32). Dabei setzten sich die Schleswig-Holsteiner nicht nur gegen drei Ligakonkurrenten durch, sondern legten auch großen Kampfeswillen an den Tag. Einen 12:17-Halbzeitrückstand drehten die Solestädter gegen Lemgo noch in einen Sieg.


Keine TV-Übertragung, dafür Public Viewing für alle Fans an der Hansehalle

Im TV wird das DHB-Pokal-Viertelfinale nicht live gezeigt. Wer kein Ticket mehr für den Pokal-Hit des HSV Handball beim VfL Bad Schwartau bekommen hat, kann das Spiel dennoch in voller Länge und zusammen mit anderen Handball-Fans anschauen. Die Gastgeber haben ein Public Viewing in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hansehalle organisiert: Im beheizten Zelt können Hamburger und Bad Schwartauer Fans das Spiel gemeinsam und gut bewirtet auf einer Großbildleinwand verfolgen. Der Eintritt kostet lediglich 5,- Ä und umfasst zudem ein Freigetränk sowie die Aftershow-Party mit DJ, die erst am Sonntagmorgen um 4.00 Uhr enden soll. 600 Tickets für das Pokal-Public Viewing sind bereits verkauft, das Fan-Zelt öffnet um 17.30 Uhr.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 04.02.2010, 14:43 Uhr
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