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(Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Berlin |
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HEINER BRAND: IN AARAU RUCKELTE ES - IN STUTTGART STIMMTE DAS ERGEBNIS
Zwischendurch ruckelte es zwar ein wenig, doch beim zweiten Vergleich binnen 24 Stunden stimmte das Ergebnis: In Stuttgart bezwang die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes am Mittwoch die Schweiz klar mit 34:26 (17:13). Am Vortag hatten sich beide Mannschaften in Aarau noch mit 26:26 (11:12) getrennt.
Bundestrainer Heiner Brand kann seine Auswahl bereits in wenigen Wochen wieder zusammenziehen: Nach dem Benefizspiel für Oleg Velyky am 13. April in Hamburg geht es zum Bring-Cup nach Norwegen mit Spielen gegen den Gastgeber sowie Schweden und Dänemark (15. bis 17. April). Nächste Pflichtaufgabe sind Mitte Juni in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2011 die Play-offs gegen Griechenland.
„Ich bin zufriedener als gestern, obwohl wir in der ersten Halbzeit ähnliche Probleme hatten“, sagte Brand. „Es hat sich gezeigt, dass auch die Schweiz mittlerweile eine sehr starke Mannschaft stellt. Wir mussten uns unseren Vorsprung Zug um Zug erarbeiten. Der Angriff hat mir phasenweise sehr gut gefallen. Der Ball lief ohne Prellen, da war mehr Bewegung drin. Ich hoffe, dass die Mannschaft aus dieser Situation gelernt hat, dass ihr Erfolge nicht zufallen. Die offensive Abwehr, die wir in der Anfangsphase probiert haben, gibt uns mehr Möglichkeiten.“
„Wir haben uns gesteigert“, meinte Kapitän Pascal Hens, der Vortag nach mehr als einjähriger Pause sein Comeback gegeben hatte. „Das Video des ersten Spiels war zum Teil erschreckend anzusehen – das war alles zu langsam und hat nicht so gepasst. In der Konstellation dieser Mannschaft war das für mich neu. Mit einigen Jungs habe ich zum ersten Mal zusammengespielt. Wir müssen uns weiter entwickeln, haben aber Potenzial. Dazu müssen wir allerdings die wenigen Chancen nutzen, die wir haben.“
Brand schickte gegen die Schweiz zunächst Carsten Lichtlein ins Tor und bot zudem Dominik Klein (LA), Pascal Hens (RL), Michael Haaß (RM), Steffen Weinhold (RR), Patrick Groetzki (RA) und Sebastian Preiß (KM) auf. Weinholds Aufgaben in der sehr offensiv eingestellten Abwehr übernahm Matthias Flohr.
Die Schweiz löste ihre Aufgabe erst ganz munter und führte nach drei Minuten mit 3:1. Mit einem 5:0-Sprint schienen Hens & Co. die Situation geklärt zu haben, doch die Aussicht auf ein leichtes Spiel verbauten sie sich mit Fehlern im Angriff und der immer wieder genutzten Einladung an die Gäste, selbst zu einfachen Toren zu kommen. Die Schweiz kam deshalb nicht nur zurück ins Spiel, sondern führte noch in der 25. Minute mit 13:12. Erneut fünf Tore in Folge inklusive einer Siebenmeter-Parade von Lichtlein gegen Manuel Liniger ließen Brand jedoch mit einem leichten Lächeln in die Kabine gehen.
Zurück aufs Feld kam Deutschland mit runderneuerter Formation: Hens und Haaß, dazu die Linkshänder Michael Müller (Rückraum) und Christian Sprenger (Außen) sowie Linksaußen Dragos Oprea, der hinten als Spitze gegen den Schweizer Halblinken Andy Schmid wirbelte. Zudem löste Silvio Heinevetter im Tor den Lemgoer Lichtlein ab.
Das DHB-Team hielt Tempo und Druck hoch und zwang den Schweizer Trainer Goran Perkovac, bereits in der 40. Minute seine Auszeit zu nehmen – der deutschen Mannschaft schadete das nicht: In Unterzahl baute Preiß den Vorsprung nach scharfem Müller-Anspiel erstmals auf acht Tore aus (27:19/45.).
(Quelle, Spielverlauf, Torschützen und mehr unter www.dhb.de)
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Autor: heop
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Artikel
vom 18.03.2010, 17:37 Uhr
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