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| Fußball:
(FC St. Pauli von 1910 e.V.) |
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Stellungnahme zu den Vorkommnissen während des Spiels bei F. C. Hansa Rostock
Nach dem Führungstreffer durch Matthias Lehmann (72. Minute) wurden beim gestrigen Auswärtsspiel des FC St. Pauli beim F. C. Hansa Rostock im Gäste-Fanblock bengalische Feuer, Rauchbomben und Böller gezündet. Der FC St. Pauli distanziert sich hiermit ausdrücklich von dieser unsportlichen und durch nichts zu rechtfertigenden Aktion. Vereinspräsident Corny Littmann:"So etwas hat in einem Fußballstadion nichts zu suchen. Wir entschuldigen uns hiermit beim F. C. Hansa Rostock und seinen Fans für die Unannehmlichkeiten, insbesondere auch bei der durch ein Knalltrauma verletzten Ordnerin, der wir schnelle Genesung wünschen." Bereits im Laufe des heutigen Dienstags suchte Littmann das direkte Gespräch mit seinem Amtskollegen des F. C. Hansa Rostock, Dirk Grabow, und stimmte mit ihm die weitere Vorgehensweise zur Aufklärung des Vorfalls ab. In jedem Fall müssen die Täter mit einem Stadionverbot rechnen. Des Weiteren wird eine etwaige Geldstrafe für den FC St. Pauli durch den Deutschen Fußballbund an die Verursacher des Vorfalls weitergeleitet. "Diese Aktion ist nicht mit den Werten des FC St. Pauli vereinbar und wir werden dies auch nicht tatenlos hinnehmen", so Littmann weiter.
Naki entschuldigt sich
Die abfällig provokante Geste von Deniz Naki nach seinem Treffer in Richtung der Rostock-Anhänger beim gestrigen Spiel - sie bleibt für den 19 Jahre alten Stürmer des FC St. Pauli nicht ohne Konsequenzen. Und hat auch beim Stürmer tiefe Spuren hinterlassen: "Was ich da getan habe, war dumm. Es war unsportlich, respektlos und unangemessen. Mit mir sind die Emotionen durchgegangen. Ich war mir der Tragweite der Geste überhaupt nicht bewusst." Naki weiter: "Ich möchte mich in aller Deutlichkeit bei den Fans und dem Verein F. C. Hansa Rostock entschuldigen." Einem intensiven Gespräch zwischen der sportlichen Leitung und dem Spieler folgte die Konsequenz. Naki erhält vom FC St. Pauli eine Geldstrafe, die er einer Organisation spendet, die Opfer von Gewalttaten unterstützt. Trainer Holger Stanislawski: "Deniz hat einen riesengroßen Fehler gemacht. Den hat er eingesehen.“ Sportchef Helmut Schulte: "Deniz ist ein junger Spieler und wird aus diesem Fehler lernen. In einem derartig emotionalen Spiel darf man sich nicht zu solchen Gesten hinreißen lassen." FC St. Pauli Termine:
- Mittwoch, 04. November 2009, 14 Uhr Kollaustraße
- Donnerstag, 05. November 2009, 14 Uhr (nicht öffentlich) Kollaustraße,
- Freitag, 06. November 2009, 9.30 Uhr Kollaustraße, 18 Uhr, 2. Bundesliga, 12. Spieltag, FC St. Pauli – Fortuna Düsseldorf
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 04.11.2009, 10:49 Uhr
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