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(Verein Itzehoer Sportkegler (VISK) e.V.) |
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ISV-Bundesligakegler: Heimsieg gegen Halstenbek, Zusatzpunkt futsch! Im Rückspiel Chance vertan!
Itzehoe. / Pinneberg. (Schü.) Am zurückliegenden Wochenende trafen die Bundesligakegler des Itzehoer SV von 1909 zuhause im Hinspiel und auswärts im Rückkampf in Pinneberg auf den KSV Halstenbek. Noch in der Vorsaison entführten die Nachbarn aus der Metropolregion Hamburg zwei Zähler von der Stör an die Pinnau. Dieses Mal sollte es anders kommen, wenngleich die "Roten Teufel" ihr erklärtes Ziel, alle drei Punkte im Kreis Steinburg zu behalten, knapp verfehlten.
Im hochdramatischen Samstagsspiel konnten sich die Leistungssportler vom Lehmwohld daheim so gerade eben über die Ziellinie retten und das Spiel mit 5.137:5.133 (Diff.: 4) Holz für sich entscheiden. Der Zusatzpunkt ging indessen verloren, so dass der ISV 09 unterm Strich ein nicht zufriedenstellendes 2:1 (3:3) erreichte. Am Sonntag wandte sich in der phasenweise nicht minder spannenden Auswärtspartie letztlich das Blatt zugunsten der Halstenbeker Heimmannschaft, die den Wettkampf noch relativ klar mit 5.364:5.331 (Diff.: 33) Holz gewann. Indessen kam der KSV mit zwei blauen Augen davon, da zwei Akteure der Gäste den Zusatzpunkt um jeweils nur vier Holz am Zusatzzähler vorbeischrammten - die Bilanz lautete somit aus deren Sicht 3:0 (4:2) Punkte.
Der ISV 09 befindet sich nach 14 Spielen mit 21:21 (38:46) Punkten auf dem sechsten Platz und damit in der gesicherten Tabellenmitte in Deutschlands höchster Wettkampfklasse.
ISV 09 - KSV Halstenbek:
5.137:5.133 Holz - 2:1 (3:3) Punkte
Das Heimspiel sollte unter keinem guten Stern stehen: Trotz fleißigen Trainings hatten die "Roten Teufel" immer mehr mit den Veränderungen im Lauf der Bahnen und im Fall der Kegel zu kämpfen, was eine Folge des strengen Frostes der letzten Zeit sein dürfte. So richtiges Heimbahngefühl mochte sich da wohl nicht einstellen, und im Gleichklang zu den Temperaturen im Freien rauschten drinnen die Ergebnisse der meisten ISVer ins nahezu Bodenlose. Während sich Thomas Tiedje auf der Reservebank bereithielt, zeigte aber zunächst einmal Stephan Zipkat (869) gegen Rainer Hebisch (861), dass auch unter erschwerten Bedingungen sehr gute Ergebnisse am Lehmwohld möglich sind. Ingo Nowak (853) traf gar nicht und musste dem besten Halstenbeker Oliver Kovacevic (875!) das Feld überlassen. Mit 14 Holz Rückstand gingen die Gastgeber in die Mittelachse. Dort kämpfte Daniel "Zottel" Lohse (841) gegen Windmühlen und sah Olaf Hebisch (854) mit Macht an sich vorbeiziehen. Sönke Lohse (870!) wusste dieses Mal als stärkster Steinburger zu überzeugen und konnte gegen Burkhard Maack (842) wieder Terrain wettmachen. Zum dritten Block hatten die ISVer nun mit einem spärlichen Holz die Nase vorn. Diesen Vorsprung galt es zu halten bzw. auszubauen, außerdem mussten beide Itzehoer Schlusskegler mindestens 855 Holz erreichen, um den Zusatzpunkt aus der Wertung der besten Sechs zu retten - in normalen Zeiten eine Kleinigkeit, aber was war an diesem Tag schon normal? Guido Schümann (854), der sehr stark anfing, dann aber gewaltig abbaute, und Frank Gerken (850), der viel zu spät in Fahrt kam, konnten zwar Jochen Kählert (849) und Andreas Seidel (852) einigermaßen in Schach halten, kamen aber nicht ganz auf die notwendige Holzzahl. In einer spannungsgeladenen Partie, die von einigen Zuschauern schon vorzeitig als völlig verloren angesehen wurde, gewann der ISV 09 schließlich doch noch knapp mit vier Holz, der Zusatzzähler ging aber durch Kovacevic und die Gebrüder Hebisch an den KSV.
KSV Halstenbek - ISV 09:
5.364:5.331 Holz - 3:0 (4:2) Punkte
Ohne den beruflich verhinderten Sönke Lohse, aber mit dem Klubpräsidenten und Mannschaftsbetreuer Hans-Jürgen Ledtje als Ersatz für den äußersten Notfall, reiste man am Sonntag nach Pinneberg. Hier hatte im Anstart Thomas Tiedje (869) gegen den herausragendsten Halstenbeker Rainer Hebisch (909!) nicht die Spur einer Chance. Ganz anders hingegen Stephan Zipkat (913!), der sich abermals in Bombenform präsentierte und mit seinem Tageshöchstwurf selbst Thorsten Bätje (889) beinahe deklassierte. Mit 16 Holz gingen die Präzisionssportler von der Pinnau zum zweiten Block in Front. Ingo Nowak (907) trommelte ebenfalls sehr stark und fegte Olaf Hebisch (887) fast von der Bahn. Indessen kam Daniel Lohse (870) nicht zurecht und konnte nur noch die Rücklichter von Jochen Kählert (884) sehen. Der Vorsprung des KSV schmolz dennoch wie der Schnee in der Sonne auf zehn Holz zusammen, und auch der Zusatzpunkt war für den ISV in greifbarer Nähe. Für dessen Schlussachse hieß es jetzt, wenigstens ein Ergebnis von 890 Holz zu spielen, um den dritten Zähler zu entführen. Aber auch in diesem Kegel-Krimi war die Glücksgöttin Fortuna den Störstädtern nicht hold: Frank Gerken (886) und Guido Schümann (auch 886) verfehlten beide um vier Holz das Ziel. Oliver Kovacevic (904) und Andreas Seidel (891) zogen an den Gästen vorbei und bescherten ihrer Mannschaft den 33-Holz-Sieg mit allen drei Punkten.
Der ISV 09 unterstützt die DKB-Aktion:
www.Kegeln-ein-umwerfender-Sport.de
Kegeln regional im Netz:
www.ISV09.de - www.KegelReport.de
www.kkvsteinburg.2page.de - www.shkv.de
(c) ISV-Pressetext: Guido Schümann
(c) ISV-Kegel-Logo: Hans-Jürgen Ledtje
Nachdruck / Veröffentlichung in seriösen Medien gestattet.
Belegexemplar erbeten an Guido.Schuemann@web.de
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Autor: gusc
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Artikel
vom 27.01.2010, 19:37 Uhr
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