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(Hamburger Sportbund)

Leitbild für den Sport in Hamburg - Senat verfolgt den richtigen Kurs

Morgen, am 24. Januar, beschließt der Senat eine Mitteilung an die Bürgerschaft zum neuen Leitbild für den Sport in Hamburg. Der Senat unternimmt damit einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung der Dekadenstrategie „Hamburg macht Sport“, die Senator Neumann am 29. September 2011 von der Zukunftskommission Sport erhalten hatte.

„Der Senat gibt dem Sport in Hamburg damit einen sportpolitischen Kompass. Natürlich freuen wir uns darüber und werden bei der Umsetzung der Projekte an diversen Stellen Verantwortung übernehmen“, sagte HSB-Präsident Günter Ploß nach der Entscheidung.

Der HSB hatte sich in die Erarbeitung der Dekadenstrategie intensiv eingebracht und wird die Umsetzung noch in diesem Jahr angehen. Im Jahr 2012 wird sich der HSB auf die Umsetzung ausgewählter Projekte konzentrieren, weitere folgen ab 2013.

Neben der Fortführung der Sanierungsoffensive fordert der HSB die zügige rechtliche Absicherung des Sportflächenbestands in Hamburg. Sportflächen sollen allen Hamburgerinnen und Hamburgern wohnortnah, in guter Qualität zur Verfügung stehen. Ebenfalls muss aus Sicht des HSB das Thema Geräuschemissionen zugunsten des Sports umgehend geregelt werden.

Im Bereich des Leistungssports, wird sich der HSB mit der Sichtung und Bewertung von Sportarten, mit Blick auf deren Potential Schwerpunktsportart in Hamburg zu werden, beschäftigen. Das bereits etablierte und hoch erfolgreiche Projekt der Talentsichtung wird flächendeckend auf die Hamburger Grundschulen ausgedehnt.

Mit Beratung und Bildungsangeboten wird der HSB Vereine und Verbände bei ihrer Fortentwicklung in organisatorischer und personeller Sicht begleiten. Ein besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung des Ehrenamtes, ohne das der Sport in Hamburg nicht überlebensfähig wäre.

Für einen reibungslosen Ausgleich der Interessen aller Nutzer ist die Vertretung des Sports in den Gremien der Betreiber von Schwimmbädern und Schulsportanlagen unbedingt notwendig. Der HSB beansprucht darum jeweils einen Sitz in den Aufsichtsräten von Bäderland und Schulbau Hamburg.

Hinsichtlich der Aufgabenteilung mit dem Sportamt bleibt der HSB bei seinem Vorschlag, dass sich das Sportamt auf hoheitliche und ministerielle Aufgaben beschränkt und sportfachliche Themen von der Sportselbstverwaltung übernommen werden. „Der Senat erkennt in seinem Leitbild die Autonomie des Sports an. Die Neuordnung des Sportamtes leistet einen wichtigen Beitrag dazu“, sagte Ploß.

Bei der Finanzierung des Sports in Hamburg sieht der HSB nicht allein die Behörde für Inneres und Sport in der Verantwortung. „Der Sport ist zwar politisch dort angesiedelt. Er nutzt aber der Gesellschaft auch in vielen Bereichen, die anderen Behörden zugeordnet sind. Auch diese sind in der Verantwortung“, so Ploß.

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 23.01.2012, 13:32 Uhr

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